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Fairer Handel
Die gepa zahlt den Zusammenschlüssen von Kleinbauern oder Kleinhandwerkern Preise, die die Produktionskosten decken und darüber hinaus Spielraum für Entwicklungsaufgaben wie Schulbau oder Gesundheitsvorsorge lassen. So können die Produzentinnen und Produzenten aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt sichern. Beim Kaffee zahlt die gepa den Kooperativen beispielsweise Preise über dem Weltmarktpreis, dies beinhaltet Mindestpreise, Aufschläge für Sozialaufgaben und zusätzlich Zuschläge für Biokaffee. Vor allem im Non Food Bereich arbeitet die gepa verstärkt auch mit (halb)industriellen, engagierten Privatbetrieben zusammen, die sich zu festgelegten sozialen und ökologischen Leistungen verpflichten. Ein Beispiel dafür sind die fair gehandelten Bälle. Pro Ball zahlt die gepa einen Aufschlag, mit dem die Löhne der Näherinnen und Näher erhöht werden können, so daß Kinder nicht mehr mitarbeiten müssen.
Ganz besonders fördern wir den ökologischen Anbau, beraten z. B. die Kaffeekooperativen bei der Qualitätsverbesserung oder bei der Umstellung auf Bio-Kaffee. Daß diese Beratungsarbeit sich lohnt, hat ein unabhängiger Kaffeetest der Verbraucherzeitschrift "Plus" (Juli 97) belegt: Hier hat der Bio-Café Esperanza als Testsieger vor großen Markenanbietern abgeschnitten. Auch beim Biotee hat die gepa Pionierarbeit geleistet und vor 13 Jahren zusammen mit ihrem srilankanischen Handelspartner Stassen Natural Foods das weltweit erste Biotee-Projekt aufgebaut.
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