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Aromen tragen dazu bei, dass für uns Essen zum Genuss wird. Durch Zusatz
von Aromastoffen werden industriell hergestellte Produkte geschmacklich
ansprechender.
Der Geschmack und der Geruch eines
Lebensmittels wird durch Aromen vermittelt. Ein Aroma, das in der Natur
vorkommt, kann aus mehreren 100 Einzelsubstanzen bestehen. Im Kaffee-Aroma
sind beispielsweise ca. 600-700 verschiedene Einzelverbindungen
nachzuweisen. Die Industrie arbeitet mit ca. 2000 Substanzen.
Mit "Aromastoff" ist immer eine
Einzelsubstanz gemeint, während "Aromen",
"Aromaextrakte", "Essenzen" oder "Ätherische Öle"
komplexe Mischungen darstellen. Aromastoffe kommen in fast allen
industriell hergestellten Lebensmitteln vor, z.B. in Getränken,
Fertiggerichten, Milchprodukten, Desserts, Backwaren.
Aromastoffe sind die
wertbestimmenden Bestandteile eines Aromas. Dabei unterscheidet man:
Natürliche
Aromastoffe und natürliche Aromaextrakte.
Diese werden aus natürlichen,
pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen wie Früchten, Gewürzen, Kräutern,
geröstetem Kaffee oder geräuchertem Speck gewonnen.
Zur Gewinnung dürfen nur physikalische, enzymatische oder
mikrobiologische Verfahren angewendet werden, das sind z.B. Erwärmen,
Auspressen, Zerkleinern, Mahlen Mischen, Filtrieren, Destillieren und Vergären.
Naturidentische
Aromastoffe werden mittels chemischer Synthese (Veresterung,
Acetilierung usw.) hergestellt.
Das heißt: Naturidentische Aromastoffe werden zwar im Labor hergestellt,
entsprechen aber im chemischen Aufbau exakt solchen Stoffen die in
unbearbeiteten Naturprodukten vorkommen. Bezeichnend für die meisten
naturidentischen Aromen ist eine hohe Stabilität. Sie behalten ihren
Geruch selbst unter Einwirkung von Hitze und Säuren sowie über längere
Lagerzeiten.
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